PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation), Nachhaltigkeit und konkrete Lösungen für die Verpackungswelt von morgen – groku zeigte auf der Interpack 2026 in Düsseldorf, wie Unternehmen die Anforderungen der neuen EU-Verpackungsverordnung erfolgreich meistern können.

Auf einem 135 Quadratmeter großen Kopfstand in Halle 9, Stand D32, präsentierte sich groku auf der Weltleitmesse für Prozess- und Verpackungstechnik als Partner für zukunftsfähige Kunststoffverpackungen. Im Mittelpunkt standen dabei die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR , Verpackungslösungen mit Fokus auf Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und Ressourceneffizienz sowie die Weiterentwicklung unserer Vision the better bucket.
Unser Ziel war klar: Besucherinnen und Besucher sollten den Stand mit der Bestätigung verlassen: „groku ist ein verlässlicher Partner für zukunftsfähige Kunststoffverpackungen und begleitet Kunden kompetent auf dem Weg zur PPWR.“

Die PPWR ist im Februar 2025 in Kraft getreten und wird nach der Übergangsfrist ab dem 12. August 2026 EU-weit verbindlich. Ihr Ziel: Verpackungsabfälle reduzieren, Recycling fördern und die Kreislaufwirtschaft stärken. Für viele Unternehmen bedeutet dies neue Anforderungen an Materialien, Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und Dokumentation. Darüber hinaus sieht die Verordnung für bestimmte Kunststoffverpackungen ab 2030 verbindliche Mindestanteile an Post-Consumer-Rezyklat (PCR) vor. Damit gewinnt der Einsatz hochwertiger Rezyklate bereits heute zunehmend an Bedeutung. Für groku ist die PPWR jedoch weit mehr als eine regulatorische Herausforderung – sie ist ein wichtiger Treiber für Innovation. Deshalb lautete unsere zentrale Botschaft auf der Interpack: groku ist READY FOR PPWR und unterstützt seine Kunden dabei, sich frühzeitig auf die Anforderungen der Verordnung vorzubereiten.

Bereits beim ersten Blick auf den Messestand wurde deutlich, welchen Stellenwert Nachhaltigkeit bei groku einnimmt. Das offene Standkonzept kombinierte moderne Kommunikationsflächen mit Loungebereich und einer eigens eingerichteten Nachhaltigkeits-Area, die als zentraler Anlaufpunkt für Gespräche rund um die Zukunft der Verpackung diente. Im Mittelpunkt dieses Bereichs standen die „groku green values“ – die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Sie zeigen, wie groku Nachhaltigkeitsaspekte bei der Entwicklung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen berücksichtigt und mit wirtschaftlichen Anforderungen in Einklang bringt.

Im Zentrum des Messestands stand unsere Marke und Vision the better bucket. Der „bessere Eimer“ steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kunststoffverpackungen im Hinblick auf Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und zukünftige regulatorische Anforderungen.
Auf der Interpack präsentierten wir dazu drei zentrale Innovationen:

Farbiges PCR-Material – Markenauftritt trifft Nachhaltigkeit
Eine häufige Herausforderung beim Einsatz von Post-Consumer-Rezyklat (PCR) ist die Farbgebung. Viele Unternehmen befürchten Einschränkungen bei ihrer Markenidentität. groku zeigte auf der Interpack, dass Nachhaltigkeit und Markenwirkung kein Widerspruch sein müssen. Mit farbigem PCR-Material konnten wir demonstrieren, dass sich individuelle Markenfarben auch bei einem hohen Rezyklatanteil realisieren lassen – und gleichzeitig die Anforderungen an den verstärkten Einsatz von Rezyklaten berücksichtigt werden können.

Leichtere Eimer für reduzierten Materialeinsatz
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung bestehender Verpackungslösungen. Die vorgestellten Eimergenerationen zeigen, wie sich durch optimierte Konstruktionen Materialeinsatz reduzieren und die Handhabung verbessern lassen. Gleichzeitig werden Aspekte des Design for Recycling bereits in der Produktentwicklung berücksichtigt. Damit verfolgt groku das Ziel, Verpackungslösungen schrittweise ressourceneffizienter zu gestalten und besser auf zukünftige Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Kreislaufwirtschaft auszurichten.

ROVAL – individuelle Verpackungslösung aus PCR
Mit der neuen Eimerserie ROVAL präsentierte groku eine weitere Entwicklung. Die individuell anpassbare Lösung nutzt PCR-Materialien und verbindet funktionale Anforderungen mit einem modernen Designansatz. Darüber hinaus zeichnet sich die ROVAL-Serie durch eine breite und tiefe Standfläche aus, die zu einer hohen Transportsicherheit beiträgt. Gleichzeitig ermöglicht die Geometrie eine effiziente Ausnutzung des Palettenvolumens und schafft damit Vorteile für Lagerung und Logistik. ROVAL zeigt, wie sich kundenspezifische Verpackungskonzepte mit den Anforderungen an Materialeffizienz, Funktionalität und zukünftige regulatorische Rahmenbedingungen verbinden lassen.

Nachhaltigkeit zum Anfassen
In der Nachhaltigkeits-Area wurde Nachhaltigkeit nicht nur erklärt, sondern erlebbar gemacht. Neben Beispielen aus grauem und farbigem PCR-Material konnten Besucherinnen und Besucher in praktischen Demonstrationen die Vorteile moderner Verpackungslösungen kennenlernen. Besonderes Interesse weckten die Bügelausreißtests, bei denen die Leistungsfähigkeit von Kunststoffbügeln im Vergleich zu klassischen Metallbügeln gezeigt wurde. Die Demonstrationen verdeutlichten anschaulich, wie innovative Konstruktionen funktionale Vorteile bieten und Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Materialeffizienz unterstützen können.

Gemeinsam Richtung 2030
Die Interpack 2026 hat gezeigt: Die Transformation der Verpackungsindustrie ist in vollem Gange. Die Anforderungen der PPWR werden Unternehmen in den kommenden Jahren intensiv begleiten. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Verpackungslösungen mit Fokus auf Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und Ressourceneffizienz. groku versteht sich dabei als Partner auf diesem Weg.

Vielen Dank für Ihren Besuch
Wir bedanken uns bei allen Kunden, Partnern und Interessenten für die zahlreichen Gespräche auf der Interpack 2026. Sie konnten nicht vor Ort sein oder möchten die vorgestellten Lösungen vertiefen?
Dann sprechen Sie uns an. Unser Vertriebsteam zeigt Ihnen gerne, wie groku Ihr Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung PPWR-orientierter Verpackungskonzepte unterstützen kann.

Nach der Ankündigung unseres neuen Standorts in Birmingham im November 2025 erreichen wir den nächsten wichtigen Meilenstein: Die Modernisierung ist abgeschlossen – und die Produktion läuft planmäßig.

Mit über 10.000 m² Produktions- und Lagerfläche schafft GROKU UK optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum und effizientere Prozesse. Bereits heute fertigen wir für den lokalen Markt – mit deutlich verkürzten Lieferzeiten, reduzierten Transportwegen und einem messbaren Beitrag zur CO₂-Reduktion.

Nachhaltigkeit ist dabei kein Zusatz, sondern Teil unseres Selbstverständnisses:
Auch in Birmingham produzieren wir konsequent nach unseren groku green values – mit maximalem Rezyklateinsatz, klarer Ausrichtung auf Recyclingfähigkeit und im Einklang mit aktuellen regulatorischen Anforderungen wie der PPWR.

Moderne Spritzgießtechnologie und effiziente Gebäudetechnik machen den Standort zukunftsfähig und ressourcenschonend.

Der Standort Birmingham ist damit ein zentraler Baustein unserer internationalen Strategie – leistungsstark, kundennah und nachhaltig gedacht.

PRESSEBERICHT –
Schloß Holte-Stukenbrock, November 2025 – Die groku Kunststoffe GmbH, einer der führenden Anbieter von Kunststoffverpackungen, hat einen Produktionsstandort in England erworben.
Derzeit wird das Werk umfassend renoviert und auf die groku-Produktionsstandards vorbereitet. Der Beginn der Fertigung ist für Januar 2026 geplant.

Aktuell laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Die Infrastruktur wird geschaffen, Produktionseinheiten werden eingerichtet, die Logistik ausgebaut und neue Mitarbeiter intensiv geschult. Am neuen Standort sollen künftig Eimer und Deckel im Spritzgießverfahren überwiegend für den britischen Markt hergestellt werden.

„Die Investition in den britischen Standort ist ein wichtiger Schritt in unserer internationalen Wachstumsstrategie. Wir möchten unsere Kunden vor Ort noch effizienter und nachhaltiger beliefern. Entscheidend ist für uns, dass wir bestehenden und neuen Kunden den bekannten groku-Qualitätsstandard jetzt direkt vor Ort bieten können. Daher arbeiten wir streng nach unseren bewährten Vorgaben und nutzen unsere über 55 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Kunststoffverpackungen.“, erklärt Geschäftsführer Henrik Großekämper.

groku – the better bucket.

Ein ausführlicher Bericht folgt im neuen Jahr.

Vorbereitung des Fußbodens

Mit der erfolgreichen Umstellung auf SAP S/4HANA setzt groku ein klares Zeichen für die digitale Zukunft. Das moderne ERP-System ermöglicht effizientere Abläufe, transparente Datenstrukturen und fundierte Entscheidungen in Echtzeit.
Ein bedeutender Schritt und Weichenstellung für weiteres Unternehmenswachstum.


Im aktuellen Interview „„So hat Erfolg fast mein Leben beendet““ bei GRIP – Das Motormagazin erzählt Hamid Mossadegh, wie er sich damals mit einem Ferienjob bei uns, groku, den Großteil seines Führerscheins erarbeitet hat. Heute ist er erfolgreicher Unternehmer und CEO – und für uns ein echtes Beispiel dafür, wie weit Fleiß, Neugier und Zielstrebigkeit führen können.

https://lnkd.in/eZMZ6reu

Dass groku damals ein Teil dieses Weges war, erfüllt uns mit Stolz. Denn genau das möchten wir jungen Menschen mitgeben: Wer anpackt, kommt weiter – bei uns fängt Karriere nicht bei der Position an, sondern mit der Haltung.

Sie suchen einen Einstieg mit Perspektive? Ob Ferienjob, Praktikum, Ausbildung oder Direkteinstieg – bei uns gibt’s viele Wege, sich weiterzuentwickeln: www.groku.de/karriere – und durchstarten